Nur kein Geld verschenken – Steuerlast senken
Durch den Gewinnfreibetrag wird die steuerliche Bemessungsgrundlage verringert, was die Einkommenssteuer senkt. Er kann nach der Gegenüberstellung von Betriebseinnahmen und Betriebsausgaben noch vom ermittelten Gewinn abgezogen werden, quasi als fiktive Betriebsausgabe.
Dieser Betrag ist also ein Teil des Gewinns, den Unternehmer und Freiberufler durch die Investition in bestimmte Bereiche, die sogenannten begünstigten Wirtschaftsgüter, steuerfrei stellen können. Wichtig ist, dass diese Wirtschaftsgüter dafür mehr als vier Jahre gehalten werden müssen.
Wie hoch ist der Gewinnfreibetrag?
Es gibt den Grundfreibetrag, der in der jeweiligen Steuererklärung automatisch vom Steuerberater berücksichtigt wird. Darüber hinaus kann eine Investition im jeweiligen Kalenderjahr getätigt werden, die den Gewinn dementsprechend mindert.
Hier finden Sie den Rechner vom Österreichischen Finanzamt, wo Sie sich Ihren Gewinnfreibetrag ausrechnen können.
Als Unternehmer hat man oft am Ende des Jahres den Zeitdruck, noch möglichst schnell diese Investition zu tätigen, damit man diesen Steuereffekt nutzen kann. Hier hat man oft nicht mehr die Zeit, auf die Qualität des Investments zu achten. Unsere Empfehlung ist: Schließen Sie nicht das erstbeste Produkt ab, das Ihnen empfohlen wird, sondern achten Sie auf die Qualität des Investments. Das Ziel ist nicht nur, diesen Betrag abschreiben zu können, sondern auch eine dementsprechende Rendite zu erhalten. Dann kann es passieren, dass Sie nach vier Jahren das Geld gar nicht herausnehmen, sondern weiter veranlagt lassen wollen.
Welche Arten von Investments kann ich steuerfrei stellen?
Was sind sie also genau, diese begünstigten Wirtschaftsgüter? Diese sogenannten §14-Investments sind in dem meisten Fällen Investmentfonds, die auf Anleihen basieren, was in der aktuellen Wirtschaftssituation ein größeres Risiko darstellt.
Es gibt in diesem Bereich aber auch Investitionsmöglichkeiten, die in Sachwerte investieren, wie etwa diverse Immobilienanlagen, wodurch Sie Eigentümer und nicht Gläubiger sind. Erfahrungsgemäß können Sachwerte mehr Sicherheit bieten als Geldwerte.


